28. Februar 2009

Wichtelsocken und eigene Socken

Heute war es endlich soweit - die beiden Wichtelpäckchen durfte ich öffnen und ich habe mich riesig über all die schönen Sachen gefreut.

Doreen beglückte mich mit knallig roten Socken, die ein sehr dezentes aber wunderschönes Zopfmuster schmücken. Nur die Farbe lässt sich einfach nicht knipsen - rot ist eben sehr kamerascheu. Dazu gab es jede Menge Naschereien, lecker Tee, ein süßes Käferchen zum Aufhängen und Badesalz.



Regina war meine zweite Wichtelpartnerin und auch sie hat ein liebevolles Päckchen geschickt.
Es kamen zum Vorschein: ein süßer selbstgenähter Beutel mit Eule (ich liebe Eulen), Badesalz, Naschis, Duftkerzen, ein Strickheft und herrlich blaue Socken, die super zu Jeans passen.




Ich lass mir aber nicht nur Sachen schicken, sondern stricke auch selber. Diesmal musste ein Pia- Strang dran glauben und ich finde das Paar einfach schön. Ganz schlicht glatt rechts aber so kommen die Farben gut zur Geltung.



Wolle: Pias Schönfärberei
Muster: glatt rechts
Größe: 38
Verbrauch: 62g

Modenschau




Wenn das Tochterkind Stricksachen bekommt, dann müssen die unbedingt fotografiert werden. Heute abend war es wieder so weit, Fotoshooting war angesagt und die kleine Maus hatte jede Menge Spaß.



Sie hat von mir eine kuschlige Strickjacke bekommen und ich finde sie wirklich wunderhübsch - also Jacke und Tochter.




Wolle: Schachemayr "Rosato"
Muster: aus eine Lea
Größe: 116
Verbrauch: 446g

23. Februar 2009

Was für ein Tagesbeginn

Also wir haben es kurz nach neun Uhr und folgendes ist schon passiert

1. eine mit Milch und Schokocornflakes befüllt Schüssel kippt (ganz zufällig) um und durchfeuchtete das Indianderkostüm

2. Der Boden in der Stube bekam auch seinen 'teil ab und die Fussbodenheizung schafft es ganz schnell, dass alles nach saurer Milch riecht.

3. heimlich Überschwemmung im Spülenschrank, dort löste sich wegen Verstopfung eine Rohrverbindung und alles wurde überschwemmt

4. alles wieder aufgeräumt und aufgewischt

5. ein gewaltiger und äußerst schmerzhafter Schnitt in den Ringfinger der linken Hand, passiert beim Obstsalatschneiden

Also ganz ehrlich, mir reicht es - ich mag garnicht dran denken, was mir heute noc so alles passiert. Der Tag hat ja noch genügend Stunden.

17. Februar 2009

Na geht doch

Es ist schon erstaunlich, was ein klein wenig Mitdenken doch so bewirkt.
So gefällt mir die Jacke doch schon wesentlich besser - kein Gezippel, keine Wellen und kein blödes Umhäkeln.



Nun geht es das zweite Vorderteil, den Kragen und die Knöpfe und dann muss ich sicher noch Wolle nachordern, denn mein Bestand ist doch sehr geschrumpft.

13. Februar 2009

Sockenkalender - Februar

Diesmal brauchte ich doch länger, um eine Idee für das Sockenpaar zu bekommen - und dann war es auf einmal ganz klar.

Wenn man Schnee von der Erde wegkratzt, vermischen sich die beiden und der Schnee verliert seine Reinheit und genau an dieses Bild erinnert mich das Strickbild der folgenden Wolle.


Hier noch einmal das Märchen:

Der goldene Schlüssel

Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, mußte ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen. Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bischen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er wo der Schlüssel wäre, müßte auch das Schloß dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen. "Wenn der Schlüssel nur paßt!" dachte er, "es sind gewiß kostbare Sachen in dem Kästchen." Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein daß man es kaum sehen konnte. Er probierte und der Schlüssel paßte glücklich. Da drehte er einmal herum, und nun müssen wir warten bis er vollends aufgeschlossen und den Deckel aufgemacht hat, dann werden wir erfahren was für wunderbare Sachen in dem Kästchen lagen.

und hier meine strickige Interpretation:

Wolle: Sockenwolle Passion 75/ 25

Muster: Zephyr

Größe: 39

Verbrauch: 66g





Nun gebührt den Sockenpaaren aber auch eine Einzelvorstellung.

Um die Knäule bin ich schon sehr lange herumgeschlichen, aber irgendwie hab ich dann doch immer was anderes angefangen. Nun denn, jetzt waren sie fällig und meine Wollkisten leeren sich langsam aber stetig.

Diese socken bekommt meine Mama. Das Muster ist sehr dehnbar, so dass nicht drückt oder einschneidet.



Wolle: von Kirsten 75/ 25 ger Mischung "Highland Kilt"
Muster: Omas Strickgeheimnisse "unbekannte Tour"
Größe: 39
Verbrauch: 70g

Ein weiteres schnuckliges Paar aus Kirstens Wolle. Gut abgelagert aber sehr farbintensiv.
Das kleine Zopfmuster hab ich mir selbst ausgedacht.



Wolle: von Kirsten 75/25ger Mischung "Tartan"
Muster: Eigenkreation Zopfmuster
Größe: 39
Verbrauch: 68
Wenn schon das Stricken von Großprojekten eine langwierige Sache ist, sollte ich wohl zufrieden sein, dass ich wenigsten Socken und Kleinteile ohne Probleme fertig bekomme.

somit kann ich gleich einen ganzen Berg neue Sachen zeigen.



zum einen diese drei Paar Socken (näheres folgt) und für meinen Onkel vier Handwärmer. Er brauchte die dringend, da seine Hand krankheitsbedingt sehr empfindlich geworden ist.

8. Februar 2009

unausgegorene Anleitung trifft blinden Aktionismus

Wenn man beim Lesen und Betrachten einer Anleitung komplett sein Hirn ausschaltet und stur abarbeitet, was da geschrieben steht, braucht man sich nicht wundern, wenn dann so etwas herauskommt. Alle Kanten sind wellig und rollen sich dermaßen ein, dass es ein gruseliger Anblick ist.



Jeder der ein bisschen Strickerfahrung hat, weiß, dass sich ein Strickstück ohne ordentliches Bündchen und ordentliche Blende wie blöd einrollt - und dass Umhäkeln auch nicht hilft.
Hätte ich das bedacht, wäre Johanna Strickjacke jetzt fertig. Nun wandert das Teil aber in die Tonne, denn die Flauschwolle lässt sich nicht aufribbeln - schöner Mist aber auch.

Ich lass mich aber nicht entmutigen, der Anfang ist gemacht, neue Wolle, überarbeitet Anleitung und das Einbringen des eigenen Verstandes, wenn das mal jetzt nicht klappt.
Diesmal wird die Jacke aus der wunderbar flauschigen "Rosato" von Schachenmayr in hellgelb und grau.

Kleine Vorschau gefällig? Bitte sehr ...



5. Februar 2009

täglicher Besuch

seit Weihnachten kommt er fast jeden Tag in unseren Garten und sucht Körner.




Er ist unglaublich scheu aber selbst unsere beiden frechen Katzen haben Respekt und Krawall machen kann er auch.
Ich freu mich immer wenn er kommt und einmal ist sogar ein Weibchen hier gewesen - aber die war noch scheuer.

2. Februar 2009

Ich stricke ja gern Socken, nur die Bündchen - da könnt ich wegglaufen. Immer dieses 2re 2li im Kreis herum, einfach nur langweilig.

Da nehme ich doch gern jede Gelegenheit wahr, mache was anderes und zeige ein paar Dinge die sich hier in den letzten Tagen so getan haben.

Zum einen sind diese Socken für meine Mama fertig geworden. Die Wolle ist von Pias Schönfärberei und einfach schön zu stricken.






Wolle: Schönfärberei
Muster: glatt rechts mit Dehnungsfuge
NS: 2,5
Verbrauch: 66g

Dann im Anflug von strickiger Langeweile und Unentschlossenheit habe ich mir schnell zwei Paar Handschuhe gestrickt. Ganz einfach Fäustlinge aber so schön warm.





Wolle: Schachenmayr Extra Merino
NS: 4,0
Verbrauch: 120g


dann habe ich mit ein paar neue Stränge von der Sprottenpaula gegönnt - wieder einer schöner als der andere



und zum Schluss die Anfänge für eine kuschlige Strickjacke für Johanna. Sie hat immer nie was leichtes zum Anziehen bei Kleidern und Röcken und das was an Strickjacken zu kaufen gibt finde ich meist örks und überteuert - da hilft eben nur selber machen.